Wie viel guten S.x brauche ich, um glücklich zu sein?
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S.x ist nicht alles. Aber oft viel wichtiger, als viele zugeben.
Wie viel guten Sex braucht ein Mensch eigentlich, um glücklich zu sein?
Eine konkrete Zahl wäre natürlich die einfachste Antwort. Einmal pro Woche, zweimal pro Woche oder wenigstens dreimal im Monat – und schon wäre man glücklich.
So funktioniert es aber nicht.
Für manche Paare ist einmal im Monat völlig ausreichend, weil dieser eine Abend intensiv ist und sich beide danach miteinander verbunden fühlen. Andere werden schon nach wenigen Tagen unruhig und merken, dass ihnen etwas fehlt.
Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, wie oft andere Menschen Sex haben.
Die entscheidende Frage ist:
Habt ihr genug Sex, damit ihr euch beide noch gewollt, begehrt und miteinander verbunden fühlt?
Sex ist viel mehr als nur der körperliche Akt
Natürlich besteht eine gute Beziehung nicht ausschließlich aus Sex.
Man führt Gespräche, verbringt den Alltag miteinander, unterstützt sich in schwierigen Situationen und baut sich im besten Fall gemeinsam ein Leben auf. Trotzdem ist Sex für viele Menschen ein fundamentaler Teil dieser Beziehung.
Denn dabei geht es nicht nur um einen Orgasmus.
Es geht um Spannung, Bestätigung und körperliche Nähe. Es geht um das Gefühl, vom eigenen Partner nicht nur geliebt, sondern auch wirklich gewollt zu werden.
Genau deshalb fehlt häufig viel mehr als nur der Sex, wenn er irgendwann vollständig aus einer Beziehung verschwindet.
Am Anfang fragt man sich vielleicht noch, ob man dem Partner nicht mehr gefällt. Man macht sich Sorgen, versucht eine Annäherung und wird möglicherweise zurückgewiesen. Wenn das oft genug passiert, versucht man es irgendwann gar nicht mehr.
Aus der Unsicherheit wird Gewohnheit und aus der Gewohnheit wird Gleichgültigkeit.
Man lebt weiterhin zusammen, erledigt den Haushalt, plant den nächsten Einkauf und sitzt abends gemeinsam auf dem Sofa. Trotzdem fühlt man sich nicht mehr wirklich wie ein Liebespaar, sondern eher wie zwei Menschen, die ihren Alltag miteinander organisieren.
Sex zu normalisieren bedeutet nicht, ständig Sex haben zu müssen
Sex wird häufig entweder riesengroß gemacht oder komplett heruntergespielt.
Entweder muss alles außergewöhnlich, wild und filmreif sein, oder man sagt sich, dass Sex in einer langen Beziehung eben irgendwann weniger wird und eigentlich gar nicht so wichtig ist.
Beides wird dem Thema nicht wirklich gerecht.
Sex zu normalisieren bedeutet für mich nicht, dass jedes Paar ständig Sex haben muss. Es bedeutet, ihn als selbstverständlichen Teil einer Beziehung betrachten zu dürfen, wenn er beiden wichtig ist.
Nicht im Sinne von:
„Das sollten wir irgendwann auch mal wieder machen.“
Sondern so selbstverständlich wie eine Umarmung, ein Kuss oder ein ehrliches Gespräch.
Natürlich gibt es Phasen, in denen weniger passiert. Stress, Kinder, Arbeit, Krankheit oder einfach ein voller Kopf können die Lust beeinflussen. Das ist völlig normal.
Problematisch wird es erst, wenn man gar nicht mehr darüber spricht und einfach darauf hofft, dass die Lust irgendwann von allein zurückkommt.
Denn aus einer kurzen Phase kann so unbemerkt eine jahrelange Gewohnheit werden.
Am Anfang kann man kaum die Finger voneinander lassen
Frisch verliebte Paare kennen dieses Gefühl besonders gut.
Man nutzt fast jede Gelegenheit, um sich zu berühren. Ein Blick reicht aus und beide wissen sofort, was der andere gerade denkt. Eine eigentlich harmlose Umarmung wird plötzlich länger als geplant und kaum eine Berührung bleibt wirklich unschuldig.
Man zieht sich gegenseitig an, neckt sich und zeigt dem anderen ständig:
Ich sehe dich. Ich will dich. Ich finde dich heiß.
Natürlich bleibt diese anfängliche Intensität nicht für immer genau gleich. Niemand kann dauerhaft so tun, als hätte er gerade erst vor zwei Wochen seine große Liebe kennengelernt.
Aber das bedeutet nicht, dass das gegenseitige Verlangen irgendwann vollständig verschwinden muss.
Der Tanz um das Techtelmechtel sollte nie ganz aufhören.
Verlangen zeigt sich meistens in kleinen Momenten
Erotische Spannung entsteht nicht erst in dem Moment, in dem beide nackt im Bett liegen.
Sie beginnt viel früher.
Der berühmte Klaps auf den Po, das spielerische Herausstrecken des Pos bei einer Umarmung, ein längerer Blick oder ein ehrliches Kompliment können bereits zeigen, dass man den anderen noch immer begehrt.
Auch sexy Unterwäsche, eine eindeutige Nachricht während des Tages oder ein kleiner Hinweis darauf, was man später miteinander vorhat, halten diese Spannung am Leben.
Nicht jede Berührung muss zwangsläufig zu Sex führen. Genau das nimmt häufig sogar den Druck aus der Situation. Es geht darum, dem Partner im Alltag immer wieder zu zeigen:
Du bist für mich nicht nur der Mensch, mit dem ich Rechnungen bezahle, den Geschirrspüler ausräume und den nächsten Urlaub plane.
Du bist auch der Mensch, den ich will.
Wenn diese kleinen Momente vollständig verschwinden, fehlt häufig irgendwann nicht nur der Sex. Dann werden oft auch die Umarmungen weniger, die Küsse kürzer und die Gespräche oberflächlicher.
Manche Langzeitpaare leben dann nicht mehr wirklich miteinander, sondern hauptsächlich nebeneinander her.
Für viele Menschen ist Sex ein Ausdruck von Liebe
Nicht jeder Mensch zeigt seine Zuneigung auf dieselbe Art.
Manche sagen ihrem Partner mehrmals am Tag, dass sie ihn lieben. Andere zeigen es, indem sie sich kümmern, aufmerksam zuhören oder morgens ungefragt den Kaffee ans Bett bringen.
Und viele Menschen zeigen ihre Liebe besonders deutlich durch körperliche Nähe und Sex.
Für sie ist Sex der Moment, in dem sie sich ihrem Partner vollständig hingeben können. Sie zeigen ihr Verlangen nicht nur mit Worten, sondern mit ihrem ganzen Körper.
Wenn dieser Teil der Beziehung fehlt, können sie ihre Liebe zwar weiterhin auf andere Arten zeigen. Trotzdem fehlt ihnen möglicherweise genau der Ausdruck, durch den sie sich dem Partner am nächsten fühlen.
Das wird schnell missverstanden.
Der eine denkt: „Wir lieben uns doch. Warum ist Sex so wichtig?“
Der andere denkt: „Wenn du mich liebst, warum willst du mich dann nicht mehr?“
Beide sprechen eigentlich über Nähe, benutzen dafür aber eine andere Sprache.
Wie viel Sex ist denn nun genug?
Oft hört man die Zahl von ein- bis zweimal pro Woche.
Aber was soll diese Zahl wirklich aussagen?
Zweimal lustloser Pflichtsex ist nicht automatisch besser als ein leidenschaftlicher Abend im Monat. Gleichzeitig bringt auch der intensivste Sex wenig, wenn einer von beiden danach wochenlang unglücklich auf die nächste Annäherung wartet.
Es gibt keine Zahl, die für jedes Paar funktioniert.
„Genug“ bedeutet, dass sich beide mit dem gemeinsamen Sexleben wohlfühlen. Es bedeutet nicht zwangsläufig, dass beide immer exakt gleich viel Lust haben. Das dürfte in den wenigsten Beziehungen dauerhaft der Fall sein.
Aber beide sollten das Gefühl haben, mit ihren Bedürfnissen gesehen und ernst genommen zu werden.
Wenn einer von euch deutlich mehr Sex möchte als der andere, hilft keine Statistik aus dem Internet. Dann müsst ihr herausfinden, was euch jeweils fehlt und was ihr gemeinsam verändern könnt.
Vielleicht geht es tatsächlich um häufigeren Sex. Vielleicht fehlt aber auch das Flirten, die Spannung oder das Gefühl, vom anderen begehrt zu werden.
Manchmal will man nicht unbedingt öfter miteinander schlafen. Man möchte einfach wieder merken, dass der Partner grundsätzlich Lust auf einen hat.
Wenn der Sex gut läuft, wird häufig auch der Alltag leichter
Guter Sex löst natürlich nicht jedes Beziehungsproblem.
Wenn man sich ständig streitet, einander nicht vertraut oder völlig unterschiedliche Vorstellungen vom gemeinsamen Leben hat, wird auch die beste Nacht diese Probleme nicht einfach verschwinden lassen.
Trotzdem kann ein glückliches Sexleben vieles verändern.
Wenn sich beide gewollt und miteinander verbunden fühlen, werden sie häufig automatisch weicher und verspielter miteinander. Man berührt sich wieder häufiger, macht mehr Komplimente und sucht von selbst die Nähe des anderen.
Auf einmal ist es gar nicht mehr anstrengend, „süß“ zueinander zu sein. Es passiert einfach.
Man fühlt sich sicher. Man fühlt sich begehrt. Man muss nicht ständig darüber nachdenken, ob man dem Partner noch gefällt oder ob zwischen beiden überhaupt noch etwas lebt.
Dieses Gefühl nimmt man aus dem Schlafzimmer mit in den Alltag.
Und genau deshalb kann guter Sex auf viel mehr Ebenen helfen, als man zunächst denkt.
Entscheidend ist nicht die Menge, sondern das lebendige Verlangen
Wie viel Sex du brauchst, um glücklich zu sein, kann dir niemand pauschal beantworten.
Vielleicht brauchst du ihn mehrmals pro Woche. Vielleicht deutlich seltener. Vielleicht gibt es auch Phasen, in denen Sex für dich kaum eine Rolle spielt.
Wichtig ist, dass ihr euch nicht an irgendeiner perfekten Zahl orientiert, sondern ehrlich darauf achtet, wie es euch mit eurem gemeinsamen Sexleben geht.
Fühlt ihr euch noch begehrt?
Berührt ihr euch auch dann, wenn daraus nicht sofort Sex entstehen muss?
Gibt es zwischen euch noch Blicke, kleine Provokationen und Situationen, in denen ihr deutlich merkt, dass ihr nicht nur Alltagspartner seid?
Wenn jede erotische Spannung verschwindet und körperliche Nähe überhaupt keine Rolle mehr spielt, fehlt häufig mehr als nur Sex.
Dann fehlt ein Stück Lebendigkeit.
LUSTSPIEL für mehr Verlangen im Alltag
Wenn man sich über längere Zeit voneinander entfernt hat, braucht es nicht immer sofort den riesigen Neustart.
Manchmal fehlt nur der erste kleine Schritt.
Das Schwierige ist häufig gar nicht, etwas Neues auszuprobieren. Das Schwierige ist, die Situation überhaupt zu beginnen, ohne dass sie sich geplant, unangenehm oder nach einem Pflichttermin anfühlt.
Genau dabei soll LUSTSPIEL helfen.
Neue Impulse bringen euch auf Gedanken, die im Alltag vielleicht verloren gegangen sind. Sie geben euch einen Grund, wieder miteinander zu spielen, euch zu zeigen und gemeinsam herauszufinden, was euch gefällt.
Denn am Ende brauchst du keine Zahl, die dir sagt, ob dein Sexleben gut genug ist.
Du brauchst genug Nähe, Spannung und Verlangen, damit ihr euch noch wirklich wollt.